SPS - Speicher-Programmierte Steuerungen

Schnelle Übersicht:

  • Begriff SPS
  • Aufbau und Funktionsprinzip einer SPS
  • Funktionstabelle, KV-Diagramm, Funktionsgleichung

SPS ist eine vielfach benutze Abkürzung. So hat sie z.B. die Bedeutung "Sozialdemokratische Partei der Schweiz" oder auch "Sony Play Station" ;-). Beides ist hier natürlich nicht gemeint, es geht um das, was in der Überschrift schon steht - um Speicherprogarmmierte Steuerungen (eng. Programmable Logic Controller, PLC).
Im Gegensatz zur fest verdrahteten "Verbindungs-orientierten" Steuerung VPS ist bei der SPS der Steuerungsablauf eben nicht in Hardware "gegossen" sondern in einem Programm hinterlegt. Damit ist die SPS universell und für alle denkbaren Steuerungsaufgaben einsetz- und anpassbar.
Die Schnittstellen "nach draußen" einer SPS sind:

  1. Sensoren: Sie erfassen den aktuellen physikalischen Zustand von Größen in einem System (Druck, Temperatur, Füllstand, Anzahl,...)
  2. Aktoren: Sie setzen bestimmte "Aktionen" in Gang, je nachdem, was im Programm aufgrund der Sensorsignale vorgesehen ist. Beispiele für Aktoren sind Schütze, Ventile, Motoren, ...

Zwischen den Sensoren und den Aktoren liegt als Hardware die CPU und als zentrale Software das Betriebssystem der SPS, auf dem (wie bei allen digitalen Systemen) das Anwenderprogramm aufsetzt.
Die Verarbeitung erfolgt also nach dem bekannten EVA-Prinzip
EINGABE (Sensoren) > VERARBEITUNG (CPU, Programm)  > AUSGABE (Aktoren)

Einführung
GrundlagenSPS.pdf
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Der Weg zum SPS-Programm
Behandelt den Weg über die Funktionstabelle, das KV-Diagramm, die Funktionsgleichung - disjunktive / konjunktive Minimal- und Normalformen zum Funktionsplan
WegZumSPS-Programm.pdf
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Speicherbausteine RS/SR
Speicherbausteine_RS-SR.pdf
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